© Gemeinde RitterhudeSo war Herr Klinger von 2001 bis 2006 hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Ritterhude. Von 2006 bis 2021 war er ehrenamtlich für die CDU Mitglied im Rat der Gemeinde Ritterhude und in verschiedenen Fachausschüssen.
Im Rahmen seines ehren- und hauptamtlichen kommunalpolitischen Engagements hat sich Herr Klinger für die Weiterentwicklung der Gemeinde Ritterhude eingesetzt. Insbesondere hat er sich für die Förderung von Schulen, von Infrastrukturmaßnahmen und für die Unterstützung der Beziehungen zu den Partnerkommunen der Gemeinde Ritterhude in Sztum (Polen), Val de Reuil (Frankreich) und Bad Belzig (Brandenburg) engagiert. Hierzu zählen die Organisation von Veranstaltungen, Partnerschaftstreffen und die Unterstützung von hilfsbedürftigen Menschen in Polen.
Weiterhin hat sich Herr Klinger im Verband Wohneigentum Niedersachsen e.V. in den Ausschüssen und im Vorstand des Landesverbandes engagiert. Ziel des Vereins ist es, Verbraucherinteressen von selbstnutzenden Wohneigentümern, privaten Bauherren und an Wohnimmobilien interessierten Käufern wahrzunehmen. Des Weiteren werden die Mitglieder im Zusammenhang mit rechtlichen, wirtschaftlichen, wohnungs- und verbraucherpolitischen sowie bautechnischen und gartenpflegerischen Themen informiert.
Im Landesverband hat Herr Klinger sich in folgenden Gremien eingesetzt:
- 2008 bis 2013 Mitglied im Gesamtvorstand
- seit 2008 Mitglied im Ausschuss für Recht/Satzung/Anträge
- seit 2013 Mitglied im geschäftsführenden Vorstand
- seit 2016 Mitglied im Strategie- und Strukturausschuss
- seit 2022 Mitglied im Wohnausschuss
Daneben war Herr Klinger von 2008 bis 2014 Vorsitzender des Kreisverbandes Osterholz-Scharmbeck des Verbandes Wohneigentum Niedersachsen e.V.
Zudem war Herr Klinger von 2016 bis 2024 Vorsitzender des Ortsvereins der Gemeinschaft Platjenwerbe. Zu den Tätigkeiten der Siedlergemeinschaft gehört die Nachbarschaftshilfe, die Organisation von Veranstaltungen, die Ausleihe und Anschaffung neuer Gerätschaften sowie die Beteiligung an der Dorfreinigung und am Dorffest.
Herr Klinger hat während dieser Zeit in allen Aufgabenbereichen, sei es auf der Ebene des Ortsvereins oder auch auf Landesebene die Interessen des Verbandes vertreten. Gerade für die Mitglieder vor Ort in der Gemeinschaft war er immer ein Ansprechpartner für Fragen und Probleme und hat den Menschen seine persönliche Hilfeleistung zur Verfügung gestellt.
Weiterhin engagiert sich Herr Klinger seit 2012 im Kirchenvorstand und seit vielen Jahre als Leiter des Verwaltungsbereichs der Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Martini zu Bremen-Lesum. Zudem leitet er dort seit 2013 den Friedhofsausschuss und ist Mitglied im Personalausschuss. Ferner war er bis November 2024 als Delegierter der Kirchengemeinde für den Kirchentag der Bremischen Evangelischen Kirche aktiv. Herrn Klingers Verdienst ist es, dass sich der Friedhof in der Bördestr. 2 in Bremen zu einem „Vorzeigefriedhof“ entwickelt hat. Nicht nur die Kirchengemeinde, sondern der gesamte Stadtteil und die Region profitieren von diesem Ort der Ruhe und Besinnung. Herrn Klingers Inspirationen und Entscheidungen haben dazu geführt, dass der Friedhof vor allem in Themen der Nachhaltigkeit und Klimaneutralität im Vergleich zu vielen anderen kirchlichen und nicht-kirchlichen Friedhöfen nun eine Vorreiterrolle einnimmt. Als Mitglied des Kirchentages der Bremischen Evangelische Kirche (BEK) war Herr Klinger bis 2024 im Finanz- sowie Rechts- und Verfassungsausschuss aktiv. Dabei ist es auch unter seiner Mitwirkung gelungen, dass eine neue Verfassung in der BEK in Kraft treten konnte.
Bernd Lütjen betonte: „Herr Klinger hat die Entwicklung der Gemeinde Ritterhude und weit darüber hinaus nachhaltig geprägt, sei es in der Kommunalpolitik, im Ehrenamt oder in der Kirche. Sein Wirken ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft ist.“
„Mit einer solchen Auszeichnung hätte ich im Leben nicht gerechnet. Umso mehr freue ich mich darüber. Ich habe mein Engagement nie mit Blick auf eine Ehrung ausgeübt, sondern weil mir unsere Gemeinde, die Menschen hier und das Miteinander am Herzen liegen. Besonders dankbar bin ich dafür, in einem demokratischen Land leben zu dürfen, in dem bürgerschaftliches Engagement geschätzt und gefördert wird.“, führt Giselher Klinger zu seiner Ehrung aus.
